Sich mit den Verbrechen des NS-Regimes auseinander zu setzen, persönliche Eindrücke auf sich wirken zu lassen und mit Menschen ins Gespräch zu kommen: Darum geht es bei den Studienfahrten der Abenteuerkiste zur Gedenkstätte Auschwitz, die der Verein seit nunmehr drei Jahren anbietet. Bevor sich 15 Jugendliche an diesem Donnerstag auf den Weg nach Polen begaben, besuchten sie die Jüdische Gemeinde Münster.

In der Münsteraner Synagoge, die 1938 niedergebrannt und 1961 wieder aufgebaut worden war, erhielten die Jugendlichen Einblicke in jüdische Bräuche, Traditionen und die Religion.

Von Donnerstag bis Sonntag befindet sich die Gruppe in Krakau, wo sie unter anderem Auschwitz besucht. Den Ort, der eine große Symbolkraft für das Leiden der Opfer des Nationalsozialismus darstellt. Ziel der Studienfahrt und des Besuchs der Jüdischen Gemeinde ist es, sich mit den Verbrechen gegen die Menschlichkeit auseinanderzusetzen und die Eindrücke zu verarbeiten, sowohl für sich persönlich als auch in der Gruppe.  Das Programm soll zur Stärkung der Persönlichkeit beitragen und gehört mittlerweile zum festen Bestandteil des Vereinsprogramms der Abenteuerkiste.