Auschwitz. Der Ort ist wie kein anderer zum Sinnbild für die Grausamkeiten des Holocaust geworden. Das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau steht zudem für eine eindringliche Erinnerungskultur. Die heutige Gedenkstätte trägt dazu bei, die Schrecken des Nationalsozialismus nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Ein Ort, der niemanden unbeeindruckt lässt. Eindrücke der ganz persönlichen Art stellen Grevener Jugendliche im Rahmen einer Foto-Ausstellung vor, die am 12. Februar im Foyer des Rathauses eröffnet wird.

15 Jugendliche haben sich im Herbst vergangenen Jahres mit der Abenteuerkiste auf eine Reise nach Krakau begeben. Im Mittelpunkt stand eine intensive Auseinandersetzung mit dem Holocaust und der Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. „Für uns hat die Reise mehr Spuren hinterlassen als gedacht“, berichten die Jugendlichen, die im Nachgang zu der Fahrt das Thema nicht losgelassen hat. Aus den Gesprächen mit- und untereinander ist eine Fotoausstellung hervor gegangen, mit der die Jugendlichen ihre ganz persönlichen Eindrücke wiedergeben.

Zusammen mit Ewelina Wojnar, die die Reise begleitet hat, haben sie die Bilder vorbereitet, die vom 12. Februar bis zum 8. März zu den Öffnungszeiten des Rathauses ausgestellt sind.

Eröffnet wird die Foto-Ausstellung am 12. Februar um 17 Uhr von den Jugendlichen im Beisein von Beate Tenhaken, der Fachbereichsleiterin für Soziales, Jugend und Bildung bei der Stadt Greven. Außerdem nimmt Stefan Querl teil. Der stellvertretende Leiter der Villa ten Hompel und Erinnerungspate von Hans Kaufmann, einem im Alter von 91 Jahren verstorbenen jüdischen Zeitzeugen aus Münster, ist Gastredner der Eröffnung.