Die Ferienkiste soll Zuwachs erhalten. Ergänzend zu den Wochenprogrammen auf dem Kinderbauernhof Wigger plant die Abenteuerkiste im kommenden Jahr zwei fünftägige Freizeiten in den Sommerferien. Ältere Ferienkistenkinder erhalten dann die Möglichkeit, mit dem Team jeweils eine Woche lang ihre Ferien außerhalb Grevens zu verbringen. Die Ferienkisten-Freizeiten dienen als Probelauf und sind auch eine Reaktion auf die deutlich steigende Nachfrage nach Ferienangeboten für Grundschulkinder.

1045 Mädchen und Jungen haben in diesem Jahr an der Ferienkiste teilgenommen. Das sind knapp 100 mehr als im Vorjahr und fast 200 mehr als noch vor zwei Jahren. Grevens Ferienprogramm, das zehn Ferienwochen abdeckt, stößt damit allmählich an seine Kapazitätsgrenzen. Bei voller Auslastung stehen 1080 Plätze zur Verfügung. Mit der Erweiterung des Angebotes könnten nach und nach 100 weitere hinzukommen.

Die Ferienkiste versteht sich nicht alleine als Betreuungsangebot, sie ist auch und vor allem ein Angebot der Jugendarbeit, geht es doch darum, Jugendliche zu Teamern auszubilden, sie mit der eigenverantwortlichen Durchführung des Programms zu betrauen und an der Weiterentwicklung zu beteiligen. Im zurück liegenden Jahr waren es 63 Jugendliche, die sich in der Ferienkiste engagiert haben.

20 von ihnen nahmen an der Jahresklausur am vergangenen Wochenende in Berlin teil. Dort brüteten sie über Schwerpunkte, die im kommenden Jahr ganz oben auf der Agenda stehen sollen. Dazu gehören Programmideen genauso wie organisatorische Fragestellungen, die Qualifizierung der Jugendlichen und die Stärkung des Zusammenhaltes im Team. Viel Raum erhielt die Diskussion über die Einführung der Freizeiten, mit denen das Ferienkistenteam einen ganz neuen Bereich erschließen will. Das Votum des Ferienkistenteams fiel einhellig aus: Die Vorfreude auf das neue Angebot ist groß. Die Herausforderung auch.