Der Abenteuerkiste geht es darum, das Thema der Judenverfolgung und die Auseinandersetzung mit dem NS-Regime in die Vereinsarbeit dauerhaft zu implementieren. Um anhand der  Eindrücke und Erfahrungen mit anderen Jugendlichen innerhalb und außerhalb des Vereins ins Gespräch zu kommen, werden wechselnde Akzente bei der Aufarbeitung der jeweiligen Fahrt gesetzt. Die Gedenkstättenfahrt 2018 findet vom 2. bis 5. Oktober statt.

Neben der Fahrt nach Krakau ist eine intensive Auseinandersetzung vor- und nachher vorgesehen. In diesem Jahr sollen die Erfahrungen und Eindrücke in einer Ausstellung mit Texten und Bildern zum Austausch mit einer möglichst breiten Öffentlichkeit anregen.

Die Gedenkstättenfahrt soll Wirkung innerhalb und außerhalb des Vereins entfalten. Deshalb berichten die Teilnehmer im Anschluss über ihre Eindrücke und Erfahrungen in Teamsitzungen der Abenteuerkiste. Um eine Wirkung außerhalb des Vereins zu erzielen, ist eine Ausstellung vorgesehen.

 

Ablauf

Im Sinne der Leitidee der Abenteuerkiste werden die Jugendlichen frühzeitig in die Planung und Vorbereitung miteinbezogen. Inhaltlich baut die Fahrt auf den Erfahrungen der vergangenen Fahrten auf.

Vorbereitung

Im Vorfeld finden Vorbereitungstreffen statt. Inhalte sind:

  • Klärung organisatorischer Fragen
  • Filmvorführung: Schindlers Liste
  • Buchvorstellung: Amon. Mein Großvater hätte mich erschossen
  • Vorbereitung der Krakau-Führung
  • Austausch und Erwartungen klären
  • Organisation der Vorbereitung der Ausstellung

Erster Tag

  • Anreise nach Krakau
  • Unterkunft beziehen
  • Gemeinsamer Abend zur Einstimmung

Zweiter Tag

  • Gemeinsames Frühstück
  • Transfer nach Auschwitz
  • 11 Uhr: Führung durch Auschwitz I (Stammlager) und Auschwitz II – Birkenau
  • 00 Uhr: Rückkehr nach Krakau, anschließend gemeinsames Abendessen
  • Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch des Erlebten

Dritter Tag

  • Gemeinsames Frühstück
  • Geführte Tour: Krakau, auf den Spuren von Oskar Schindler.
  • Rundgang durch Kazimierz, dem ehemaligen jüdischen Viertel, und Besichtigung einer Synagoge
  • Besichtigung des jüdischen Ghettos und des Platzes der Ghettohelden
  • Führung durch die ehemalige Emaillefabrik von Oskar Schindler
  • noch ein Besuch des Lager Plaszów und Besichtigung der Mahnmale für die Opfer des Faschismus und für die ermordeten ungarischen Juden.
  • Danach noch eine kurze Führung durch die Innenstadt: Marktplatz Rynek, Wawel, Königsburg…
  • Gemeinsames Abendessen,
  • Gemeinsamer Austausch

 Vierter Tag

  • Planung der Ausstellung
  • Reflexion der Fahrt
  • danach Abreise

Nachbereitung / Ausstellung

Einen Monat nach der Fahrt findet ein Auswertungstreffen, bei dem auch die konkrete Umsetzung der  Ausstellung abgestimmt, statt. Inhalte sind:

  • Austausch mit weiteren Mitgliedern der Abenteuerkiste
  • Inhaltliche und methodische Auswertung der Gedenkstättenfahrt
  • Vorbereitung einer Ausstellung im November 2018

Neben der Fahrt nach Krakau ist eine intensive Auseinandersetzung vor- und nachher vorgesehen. In diesem Jahr sollen die Erfahrungen und Eindrücke in einer Ausstellung mit Texten und Bildern zum Austausch mit einer möglichst breiten Öffentlichkeit anregen.

Gefördert mit Mitteln aus dem Kinder- und Jugendförderplans des Landes NRW