| Emsboom-Konzert mit Pauls Rekorder |
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| 26.02.2009 | |
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Paulsrekorder vertraten Anfang
2008 bei Stefan Raabs "Bundesvision Song Contest" würdig ihren
Stadtstaat Bremen, aus dem sie stammen oder in dem sie ihre Wahlheimat gefunden
haben. Ihr Song "Anna" hatte natürlich gegen die etablierte Deutschpop-Großkonkurrenz
keine Chance, dennoch bliesen die Bremer in nicht mal drei Minuten Millionen
von Gehörgängen frei und galten für viele als Sieger der Herzen.
Am 14. März wollen die 5 Jungs das Kesselhaus rocken. Um 20:30 Uhr geht’s los. Die Karten sind an der Abendkasse für 12 Euro erhältlich. Entstanden ist der Name "Paulsrekorder" auf einer feuchtfröhlichen Party 2002, als sich zu fortgeschrittener Stunde plötzlich alle "Paul" nannten. "Rekorder" war ohnehin eines der Lieblingsworte der Musiker – da war der Weg nicht weit. Paulsrekorder haben 2002 als Indie-Kapelle angefangen. Das sagt sich so dahin. Als was denn sonst? Fast jede Band, die im Proberaum abrockt, klingt erst mal nach Garage. Die Band entwickelte sich aber nicht zu einer Combo mit Indie-Attitüde. Dazu klang die Musik von Beginn an viel zu unterhaltsam, und die Texte hatten Hirn und Hintern, ohne verkrampft bedeutungsschwanger sein zu müssen. Es reimt sich bei Paulsrekorder nicht "Haus auf Maus", nichts klingt prollig oder wie bei so mancher Deutschpop-Konkurrenz derart peinlich, dass es einem die Schamesröte ins Gesicht treibt. Paulsrekorder sind keine Fun-Rock-Band, geben sich aber auch nicht spaßfeindlich: "Wir nehmen uns selbst nicht allzu ernst, deshalb wird man bei uns auch immer kleine Seitenhiebe auf typische Rockstarposen finden.“ Die Musik von Paulsrekorder ist am Ende des Tages halt doch immer noch handgespielter, frenetischer Gitarrenrock – da dürfen die beide Saitenquäler der Band auch mal die eine oder andere Pose aus der Dose kratzen. Bei vielen Paulsrekorder-Songs piekst immer wieder ein kleiner Eighties-Stachel ins Ohr. Heiß geflirtet wird mit der Neuen Deutschen Welle (NDW). Und das, obwohl der Großteil der Band selbst noch nicht mal zur Schule ging, als Extrabreits "Hurra Hurra die Schule brennt" aus dem Radio qualmte. Von kühl-alternativ bis Happy-eingängig reichen die NDW-Einflüsse. Doch Paulsrekorder sind keine Mainstream-Mucker, sie haben nur keine Angst vor eingängigen Melodien. Solange es rockt. |
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