Bauanleitung

Zubehör

Das Zubehör und die Bohrschablonen gehören zum Lieferumfang der Palette mit Zuschnitten. Zum Bauen eines Nistkastens benötigt man folgendes Material:

  • 2 Seitenteile
  • 1 Rückwand
  • 1 Deckel
  • 1 Front mit Bohrung für das Einflugloch
  • 1 Boden mit Ablauflöchern
  • 1 Aufhängeleiste
  • 15 Schrauben 4 x 50 mm
  • 2 Aufhänger und 4 Schrauben 4,5 x 20 mm
  • 2 Schulterkopfschrauben
  • 3 Aluminiumnägel

Hier ibt es die Bauanleitung als pdf und Skizze

Vorbereitende Arbeiten

  • Die zwei Seiten werden mit der Schablone 1 mit einem Holzbohrer d 4 bis d 5 mm durchgebohrt.
  • Der Deckel wird mit der Schablone 2 mit einem Holzbohrer d 4 bis d 5 mm durchgebohrt.
  • In die Aufhängeleiste werden vier Bohrungen mithilfe der Schablone 3 mit einem Holzbohrer d 4 oder d 5 mm zu ca. 2/3 eingebohrt, nicht ganz durchbohren!
  • Der Boden erhält mindestens 5 durchgehende Bohrlöcher d 6 bis d 7mm, frei Hand oder mit Schablone 4.
  • Die Front bekommt die Einfluglochbohrung mithilfe der Schablone 5. 28 bis 32 mm Durchmesser, in der Regel 32 mm.
  • Das Einflugloch muss mit der Hand geschliffen werden, damit die Vögel sich nicht verletzten.
  • Die Kanten aller Bauteile können nach Bedarf geschliffen werden.
  • Die Außenseiten können aus optischen Gründen geschliffen werden, den Vögeln ist das einerlei. Die Innenflächen sollen sägerau bleiben, dies ermöglicht es den Jungvögeln leichter zum Flugloch zu gelangen.

Zusammenbau

  • Die Rückwand wird oben bündig an die längere Seite des Seitenteils angeschraubt.
  • Bevor der Boden angeschraubt wird, muss geprüft werden, dass die Front vorne bündig abschließt.
  • Nun den Boden am Seitenteil festschrauben. Zusätzlich kann der Boden mit der Rückwand
  • verschraubt werden.
  • Die Front steht unten ca. einen Zentimeter über und bekommt eine Schraube als Drehpunkt oben.
  • Die Front und die Rückwand dürfen oben nicht über die Seite überstehen, ein kleiner Rücksprung
  • (ein Schlitz) ist kein Problem.
  • Nun den Kasten auf die fertig geschraubte Seite legen und die zweite Seite anschrauben.
  • Die Schrauben so lockern, dass die Front leicht auf- und zugeklappt werden kann. (Das Dach kommt
  • erst später!)
  • Die beiden Schulterkopfschrauben werden in die mittleren Löcher der Aufhängeleiste eingeschraubt.
  • Nun werden die beiden schwarzen Federstahlbügel, als Aufhängebeschlag, mit ca. 128 mm Abstand mittig auf die Rückwand geschraubt.
  • Die Aufhängeleiste am Kasten einhängen und den Kasten mit der Rückwand nach unten auf der Leiste ablegen. Den Deckel auflegen und gegen die Leiste drücken und die Leiste damit fixieren. Den Abstand links und rechts ausgleichen und den Deckel anschrauben.
  • Nun wird in der rechten Seite bis in die Front eine Schrägbohrung d 6 bis d 7 mm als Klappenverschluss gebohrt.
  • Nun noch mit einem Aluminiumnagel den Klappenverschluss schließen und zwei weitere Aluminiumnägel oben und unten in die Aufhängeleisten einschlagen. Fertig!

Tipps

Wenn man in einer Gruppe Nistkästen bauen möchte, bietet es sich an arbeitsteilig vorzugehen. Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn mindestens ein Gruppenmitglied über Vorerfahrungen in dieser Nistkastenmontage verfügt, beispielsweise indem er an der Multiplikatorenschulung bei Laurenz Pieper (info@tischlerei-pieper.de, Telefon 01735888691) teilgenommen hat.

Aufhängen der Nistkästen

Die fertigen Nistkästen sollen in ca. drei bis vier Metern Höhe aufgehängt werden. Das Einflugloch soll in Richtung Süd-Ost weisen. Im privaten Bereich ist eventuell ein Katzenschutzbügel am Baum anzubringen, im öffentlichen Bereich eine formlose Genehmigung für die Übernahme einer Nistkastenpatenschaft bei der Stadt Greven einzuholen.

Ansprechpartner:
André Kintrup
Geschäftsbereichsleiter Verkehr und Grün
Telefon 02571 920-345
Mail: andre.kintrup@stadt-greven.de

Zur Befestigung an Bäumen sollen Aluminiumnägel genutzt werden, die ca. einen Zentimeter aus der Aufhängeleiste herausragen sollen, damit der Baum weiter in die Dicke wachsen kann und der Nägel bei Bedarf wieder gezogen werden können.

So unterstützen die Nistkästen für Höhlenbrüter die natürlichen Fressfeinde zur Reduzierung des Eichenprozessionsspinnerbefalls.

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