Projektidee

Nistkästen für Meisen in größeren Stückzahlen anbringen

Der Eichenprozessionsspinnerbefall der frei stehenden Eichen hat zum Teil extreme Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen und Haustiere. Um dem Befall entgegenzuwirken ist die Ansiedelung der natürlichen Fressfeinde zu unterstützen. Meisen brüten zeitig im Jahr und füttern die Raupen in den ersten zwei Entwicklungsstadien an ihre Küken. Da Meisen nicht Standorttreu sind, werden in größeren Stückzahlen aufgehangene Nistkästen meist sehr schnell bezogen.

Die Annahme der Kästen richtet sich auch nach dem weiteren Nahrungsangebot in der Umgebung.

Optimierte Fertigung der Kästen

Mit der Erfahrung aus durchgeführten Bauaktionen haben wir die Zuschnitte für den Bau der Kästen optimiert. Bewährt hat sich die Fertigung aus sägerauher trockener Fichte. Das Holz dämmt bestens und reguliert die Feuchtigkeit. Die rauhen Innenseiten ermöglichen den Jungtieren das Verlassen der Bruthöhle. Wichtig sind Bohrungen im Boden, so dass eine schnelle Abtrocknung an feuchten Tagen gewährleistet ist. Ein ökologisch unbedenklicher wasserabweisender geruchsneutraler Anstrich (nur außen) oder das jährliche Ölen mit Leinöl erhöht die Lebensdauer des Nistkastens.

Um das Aufhängen und reinigen der Kästen deutlich zu erleichtern wird anstatt einer Distanzleiste ein Aufhängebeschlag an den Kästen angebracht.

Die Anschlagleiste für den Kasten wird mit, für diesen Zweck extra hergestellten Alunägeln am Baum befestigt und kann mit nach außen wachsen. Der Kasten kann zum Reinigen einfach aus und ein gehangen werden. Die Front der Kästen wird mit einem Stift sicher verschlossen und zum einfachen Reinigen nach oben geklappt.

Diese Aktion braucht viele Unterstützer

Das Zuschneiden und Anliefern des Materials für die Kästen ist organisiert. Die Fertigung vor Ort macht Sinn, da die Kästen ja auch verteilt, aufgehangen und gereinigt werden müssen.

Wünschenswert ist es, wenn Vereine, Organisationen und Anlieger an den Straßen, Parks und Plätzen Patenschaften für die Pflege der Kästen übernehmen. Hierzu zählen auch Städtische Mitarbeiter ebenso wie Baumpfleger-, Gartenlandschaftsbau- und Forstbetriebe, Landwirte und Ortsvereine, Waldbesitzer und private Grundstückseigentümer.

Für das Einüben der Abläufe für die Fertigung führen wir regelmäßig die Schulung von Multiplikatoren durch, so dass sichergestellt werden kann, dass eine Person mit Erfahrung im Bau der Kästen vor Ort die anderen Akteure mit unterstützen kann.

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